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Auf einer Insel kaum 100 m von der Küste entfernt lag der Regierungsbezirk
der Stadt Elayussa-Sebaste. Erst durch eine Brücke mit dem Festland
verbunden verlandete später der schmale Meeresarm und heute liegen
Palast und Tempel auf einer Halbinsel, versunken unter meterhohen Dünen.
Bedeutung in der Geschichte erhielt diese Stadt durch König Archelaos
von Kappadokien, der einen Teil Kilikiens von Kaiser Augustus zum Geschenk
erhielt und Elaussa zu seiner Residenz wählte.
In eine natürliche Einbuchtung des gegenüberliegenden Hangs
wurde, wahrscheinlich wegen der guten Akustik, das Theater gebaut. Seit
über einem Jahr sind hier erfolgreich Restaurierungsarbeiten im
Gange, letztes Jahr hat ein Archäologenteam auch unter den Dünen
der Halbinsel begonnen zu graben und schon Teile des Palastes sowie
das Badehaus freigelegt. Der Besuch dieser antiken Stätte, die
heute Ayas heisst, ist durch die aktiven Ausgrabungen besonders für
Geschichtsinteressierte sehr interessant, denn die Fachleute vor Ort
geben bei ehrlichem Interesse gerne Auskunft.
Fährt man die kleine Strasse den Hang hoch in das Dorf Ayas hinein,
wird man von einer ganzen Allee teilweise sehr gut erhaltener Tempelgräber
und Sarkophage überrascht. Oft als Lager oder Kuhställe missbraucht
sind sie aber auf jeden Fall sehenswert!
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