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"Zypern
ist die vornehmste,berühmteste und reichste Insel, nicht zu vergleichen
mit den anderen Inseln des Meeres, von allen die fruchtbarste"
beschrieb schon im 14. Jahrhundert der deutsche Pilger Ludolf von Suchen
dieses Kleinod im Mittelmeer.
Unabhängig ist diese Insel selten gewesen, selbst in Zeiten der
Blüte wie in der späten Bronzezeit und den Jahrhunderten der
Stadtkönigtümer stand Zypern immer im Schatten umliegender
Grossmächte. Um so erstaunlicher ist es, dass sich dennoch eine
ganz eigene zypriotische Kunst entwickeln konnte.
Schon bei der Anfahrt mit der Fähre auf Girne, wenn die Insel aus
dem Dunst des Horizonts hervorsteigt, spürt man dieses besondere
Flair, das sich mehr und mehr verstärkt, je weiter man auf seinen
Erkundungstouren kommt. Die reiche Vegetation und die Mischung aus Antike,
Mittelalter und englischer Kolonialzeit versetzen Sie in eine ganz eigenartige
Stimmung. 8000 Jahre Geschichte haben überall ihre Spuren hinterlassen
und bringen Sie auf Schritt und Tritt ins Staunen.
Neben archäologischen Sehenswürdigkeiten aus der Antike wird
Ihnen in kunstgschichtlicher Hinsicht einiges geboten: beeindruckende
gotische Kathedralen und Klöster - das Erbe der Kreuzfahrer; wundervoll
ausgemalte Kirchen und Kapellen - Kleinodien byzantinischer Kunst, die
in den Tälern und Dörfern ihrer Entdeckung harren. Daneben
gibt es ausgedehnte Zypressen- und Zedernwälder, unzerstörte
Natur wie sie sonst kaum noch zu finden ist.
Deshalb sollte man sich für einen Ausflug nach Zypern mindestens
zwei, besser jedoch drei bis vier Tage Zeit nehmen.
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